Ein kleiner Kater verliert seine Mama! 

Samstagnachmittag Kaffeetrinken bei meiner Schwester. Als ich in die Einfahrt fuhr, kam mir meine Schwester schon ganz aufgeregt entgegen: im Nachbargrundstück sitzt eine kleine Katze. Sie haben dem Kleinen etwas Milch hingestellt, aber er trinkt nicht! Ich habe mir den kleinen Kerl angesehen und gleich gemerkt, er ist noch viel zu klein zum Essen und Trinken, er braucht die Flasche. Ich hatte schon 2 Katzen die 10 Jahre alte Jeanny und meine 9 Jahre alte Maxi. Na ja, wo zwei sind hat auch noch ein Dritter Platz. Seine Mama hat er verloren - aber eine neue Familie gefunden.

Nach ca. 1 Woche wollte der kleine "Peg" keine Flasche mehr, jetzt war Katzenfutter angesagt. Er war lebenslustig und sehr anstrengend. Als Peg ca. 1/2 Jahr alt war starben kurz nacheinander meine älteren Mädchen. Vergeblich suchte ich nach einem schwarzen Katzenmädchen, nirgends gab es schwarze Kätzchen. Gut, nicht ich brauche eine Katze, sondern das Katerchen eine Spielgefährtin. Von einer Tierschützerin bekam ich ein rot-braun getigertes Katzenmädchen, meine "Minou". Ich setzte "Minou" im Wohnzimmer auf den Boden, Peg kam auch gleich angeschossen, ich dachte schon, oh Gott, er beisst sie. Nein, Peg hat die 16 Wochen alte Minou von oben bis unten abgeschleckt, sie war klitschnass. Liebe auf den ersten "Schluz"

2 Wochen später rief besagte Tierschützerin an und meinte jetzt habe sie eine kleine schwarze Katze! Nein, jetzt habe ich schon 2 Katzen die reichen. Sie hat nicht locker gelassen! Dann war da wieder mein Spruch: "wo zwei Platz haben, hat auch noch ein Dritter Platz." Meine Beiden habe die kleine 5 Wochen alte schwarze Maus sofort akzeptiert und ich hatte wieder eine "Jeanny".

Sie werden es nicht glauben, nach kurzer Zeit rief die Tierschützerin wieder an, jetzt sitzen in einem Garten zwei kleine Kätzchen ohne Mutter und es wird schon kalt draussen. Nein, nein nicht noch mehr Katzen, mir reichen meine 3 Schmuser. Ich sollte sie ja nicht behalten, sondern sie werden an liebe Menschen weiter vermittelt. Sie schickt die Leute zur mir. Tja, ich habe mich überreden lassen. Die 2 kleinen Stubentiger wurde tatsächlich vermittelt usw. usw.

Mein Tierschutz war geboren. Bis heute bin ich nicht davon losgekommen. Im Gegenteil, die Liebe zu Katzen und diesen armen Wesen zu helfen  wurde immer größer. Jetzt bin ich umgezogen und es wurde mittlerweile ein Gnadenhof (dieses Wort gefällt mir gar nicht, aber irgendwie ist es ja so) für alte, behinderte und kranke Kätzchen daraus.

     

 

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